ENSO hat im gesamten Unternehmen ein Umweltmanagementsystem eingeführt. Die Anlagen und Prozesse des Unternehmens werden wiederkehrend untersucht, um ihre Auswirkungen und Einflüsse auf die Umwelt zu bewerten und Verbesserungspotentiale zu identifizieren.

Zugleich sind alle damit verbundenen rechtlichen sowie betriebsinternen Anforderungen erfasst und zusätzliche Mitarbeiter beauftragt worden, Verantwortung für den Umweltschutz zu übernehmen.   

Umweltmanagement steht für:

  • systematische Strukturierung und Beschreibung von betrieblichen Prozessen sowie eine
  • hohe organisatorische Qualität
  • erhöhte Rechtssicherheit
  • Transparenz der Abläufe sowohl für Außenstehende als auch für neue Mitarbeiter
  • Verpflichtung zum umweltgerechten Handeln

ENSO hat sich im Rahmen eines Zertifizierungsverfahrens einer umfassenden Umweltprüfung unterzogen. Das Prüfverfahren war 2008 nach der international gültigen Norm für Umweltmanagementsysteme DIN EN ISO 14001 durchgeführt worden. Nach der erfolgreichen Erstzertifizierung findet jährlich ein Überwachungsaudit statt, das den hohen Qualitätsstandard des ENSO-Umweltmanagementsystems sichert.

Die ENSO-Umweltpolitik

"Wir handeln zukunftsorientiert im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft.“ Dieser Satz aus dem Unternehmensleitbild der ENSO zeigt exemplarisch unser Selbstverständnis als Energiedienstleister.

Wir berücksichtigen bei unseren unternehmerischen Entscheidungen die Belange der Umwelt. Wir fühlen uns der Umwelt verpflichtet und sind uns der Verantwortung bewusst. Sowohl bei strategischen Entscheidungen als auch im täglichen Handeln zielen wir darauf ab, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit in Einklang zu bringen. Durch die Implementierung eines Umweltmanagementsystems stellen wir die Umsetzung der folgenden Umweltgrundsätze  sicher.


Umweltgrundsätze

Umweltschutz heißt vor allem Nachhaltigkeit und Vorsorge

  • Bei unserer betrieblichen Tätigkeit berücksichtigen wir gleichzeitig ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Faktoren.
  • Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen und der Umwelt findet in allen Phasen unserer betrieblichen Planung und Wertschöpfung Beachtung.
  • Wir treffen Vorsorge für den Schutz von Mensch und Umwelt.
  • Mit unseren Produkten und Dienstleistungen unterstützen wir unsere Kunden beim effizienten Energieeinsatz.

Umweltschutz ist eine wichtige Führungsaufgabe

  • Der Umweltschutz ist ein wichtiger Verantwortungsbereich unserer Führungskräfte.  Sie haben Vorbildfunktion und setzen sich für die Umsetzung der Anforderungen im Umweltschutz ein.
  • Durch Beauftragungen im Umweltschutz berufen wir zusätzliche Mitarbeiter als Verantwortungsträger im Umweltmanagement.

Umweltschutz braucht Kooperationen, Kommunikation und Umweltbewusstsein

  • Im Netzwerk aus unterschiedlichsten Interessengruppen setzen wir auf offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
  • Der verantwortungsbewusste Umgang mit Natur und Umwelt ist uns sowohl bei unseren Mitarbeitern als auch bei unseren Geschäftspartnern wichtig.
  • Wir fördern das Umwelt-Bewusstsein und die Umwelt-Qualifizierung unserer Mitarbeiter.

Umweltschutz entwickelt sich im Rechtsrahmen stetig weiter

  • Die auf uns zutreffenden umweltrechtlichen Anforderungen erfüllen wir mit Achtsamkeit.
  • Planung, Bau und Betrieb unserer Anlagen orientieren sich konsequent an den Vorgaben der Umweltgesetzgebung.
  • Soweit wirtschaftlich vertretbar, setzen wir bei Investitionen und Anlagenbetrieb auf die stetige Verbesserung unserer Umweltleistung.

ENSO-Umweltziele

1. Klimaschutz, Ressourcenschonung, Energieeffizienz

In der firmeneigenen Infrastruktur mit ihren Anlagen, Betriebseinrichtungen und Gebäuden sorgt ENSO für Umweltverträglichkeit, die strikte Einhaltung gesetzlicher Normen und
Energieeffizienz. Außerdem unterstützt sie ihre Kunden beim effizienten Einsatz von Energie.

Schwerpunkte dabei sind:

  • Reduzierung des spezifischen CO2-Ausstoßes der Erzeugungsanlagen
  • Ausbau der Eigenerzeugung aus Erneuerbaren Energien
  • Kontinuierliche Verbesserung der Klima-, Energie- und Ressourceneffizienz von Anlagen und Betriebseinrichtungen
  • Reduzierung des Eigenverbrauchs an Energie und Wasser für Firmengebäude
  • Effiziente Nutzung von Energie beim Kunden

2. Nachhaltige gesellschaftliche Verantwortung

ENSO sucht bewusst den Dialog im Unternehmensumfeld, ist an Umweltinitiativen auf kommunaler, regionaler oder Landesebene beteiligt und geht Kooperationen ein. Darüber hinaus bietet sie verschiedensten Umweltaktivitäten eine Plattform

Schwerpunkte dabei sind:

  • Dialog mit Gesellschaft, Politik und Wissenschaft
  • Kontinuierliche Verbesserung und Umsetzung des Umweltmanagements
  • Aufrechterhaltung der Zetifizierung nach der Norm für Umweltmanagementsysteme DIN EN ISO 14001:2005  

3. Kommunikation/Bewusstseinsbildung

Umweltschutz ist fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Über die unternehmensspezifischen Standards informieren sich idie ENSO-Mitarbeiter durch Weiterbildung und Beteiligung am Umweltmanagement. Auch bei ihren Lieferanten achtet ENSO auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.

Schwerpunkte dabei sind:

  • Identifikation der Mitarbeiter mit den ENSO-Umweltgrundsätzen
  • Stärkung des umweltverantwortlichen Handelns im geschäftlichen Umfeld

4. Schutz von Mensch und Umwelt

Um Mensch und Natur zu schützen, gehen die ENSO-Mitarbeiter sorgsam mit den verfügbaren Ressourcen um und übernehmen somit auch Verantwortung für die nachfolgenden Generationen.

Schwerpunkte dabei sind:

  • Erhöhung der Verwertungsquote der Abfälle
  • Einsatz umweltfreundlicher Hilfs- und Betriebsstoffe

1. Umweltallianz Sachsen 

Seit dem 28.04.2008 ist ENSO Mitglied der Umweltallianz Sachsen. Herr Prof. Dr. Roland Wöller - Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft (2007-2008) - überreichte dazu bei einem Treffen in Bad Schandau die Urkunde.   
 

Umweltallianz Sachsen im Überblick

  • 1998 gestartet
  • freiwilligen Vereinbarung zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der sächsischen Wirtschaft, vertreten durch die sächsischen Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Verbände
  • Aktuell unterstützen rund 540 Unternehmen die Allianz

Ziele

  • Stärkung der regionalen Wirtschaft bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt u. a. durch effektive und effiziente Lösungen für den Umweltschutz
  • Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen für eine nachhaltige Entwicklung
  • Ausbau des gegenseitigen Vertrauens zwischen Wirtschaft und Verwaltung
  • Stärkung der Eigenverantwortung der Unternehmen

Als Vorteile für die Unternehmen

  • das Unternehmen wird selbst aktiv, statt nur auf neue Vorschriften zu reagieren
  • durch aktiven Umweltschutz sichern sich die Unternehmen strategische Vorteile
  • Umweltmanagementsysteme decken Gefahrenquellen auf und minimieren Haftungsrisiken
  • freiwilliger Umweltschutz führt zu Imagegewinn 
  • das eigene Engagement kann durch Nutzung des Logos der Umweltallianz öffentlichkeitswirksam gemacht werden

Verpflichtungen der Teilnehmer aus der Wirtschaft u. a.

  • Unterstützung des Klimaschutzprogramms des Freistaates vor allem bei der Verringerung der Treibhausgas-Emissionen
  • Umsetzung von Maßnahmen zur verstärkten Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbarer Energien 
  • Einführung eines Umweltmanagementsystems in 300 Organisationen bzw. Betrieben

Teilnahmevoraussetzungen sind u. a. (ein Kriterium muss erfüllt sein)

  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001
  • Durchführung einer betrieblichen Umweltprüfung
  • Umsetzung von abfallwirtschaftlichen Konzepten
  • Freiwillige Maßnahmen zu Energieeinsparung, vor allem zur Kraft-Wärme-Kopplung und zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Freiwillige Beiträge zur Verbesserung des Immissionsschutzes, des Gewässer- und Bodenschutzes

2. Energie-Tisch Altenberg

Im Frühjahr 2000 entstand im Rahmen der LOKALEN AGENDA 21 der Energie-Tisch Altenberg.

Der Energie-Tisch versteht sich als Initiator für Vorhaben und Projekte angewandter regenerativer Energien und Energieeinsparungen.

Mit am Tisch sitzen neben engagierten Bürgern der Region auch Vertreter von Handwerksbetrieben, Architektur- und Ingenieurbüros, Technologiezentren, der Energieversorgung - darunter die ENSO, Umweltinitiativen, Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Stadt Altenberg.

Einmal im Monat kommen die Beteiligten zusammen, um über Maßnahmen und Vorhaben zu beraten. Die Runde ist offen für alle, die sich mit der Initiative identifizieren und diese unterstützen wollen.

Mehr Informationen unter www.umweltallianz.sachsen.de

Näheres zum ENSO-Energie-Erlebnispfad

Gehen Sie auf Entdeckungstour! Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad: Auf rund 40 km Wegstrecke entlang der Roten und Wilden Weißeritz erwartet Sie Spannendes und Wissenswertes. Der Weg führt vorbei an sechs historischen Wasserkraftwerken - dort sehen Sie hautnah, wie Strom umweltschonend erzeugt wird. Energie spielerisch erkunden und ausprobieren, können Sie an zehn Erlebnisbereichen mit anschaulichen Modellen. Folgen Sie einfach dem Symbol des ENSO-Energie-Erlebnispfades am Wegrand.

Ihr Ansprechpartner

Fast ein Drittel ihres Stromverbrauchs decken die Deutschen mittlerweile aus erneuerbaren Energiequellen. Mit sechs Wasserkraftwerken, drei Windkraftanlagen, einem Biogasprojekt und zahlreichen Photovoltaikanlagen sorgt auch unser Unternehmen...

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Erneuerbare Energien: ENSO setzt auf Naturkraft für eine saubere Zukunft

ENSO verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen, vor allem bei der effizienten Nutzung von Wasserkraft. Im Osterzgebirge und seinem Vorland betreibt unser Unternehmen sechs Wasserkraftwerke.

Nachhaltige Energiekonzepte

Aus der Energiewende, die Deutschland eingeleitet hat, ergibt sich für ENSO auf diesem Geschäftsfeld eine neue Dynamik. Unser Unternehmen setzt künftig noch stärker auf nachhaltige Energiekonzepte - im Heimatmarkt Ostsachsen und darüber hinaus.

Strom für 5.000 Haushalte

Die jährliche Stromproduktion aus erneuerbaren Energien beträgt bei ENSO derzeit rund 19.000 Megawattstunden (MWh). Das entspricht dem Jahres-Strombedarf von etwa 5.000 Haushalten. Damit können rund 19.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.

Biogas: Vielseitig und klimaneutral

Biomasse ist der vielseitigste Rohstoff unter den erneuerbaren Energien, der auch fossile Brennstoffe ersetzen kann. Die Energieerzeugung aus Biomasse verläuft ohne wetter- oder saisonbedingten Schwankungen und klimaneutral. Freigesetzt wird maximal so viel Kohlendioxid, wie die Pflanzen vorher aus der Atmosphäre aufgenommen haben.

Bedarfsgerechte Erzeugung

Aus Biomasse entsteht in einem speziellen Gärprozess, der Fermentation, Biogas. Daraus können Strom und Wärme erzeugt werden. Biogas hat einen entscheidenden Vorteil: Es lässt sich speichern und ist dadurch bei Bedarf verwendbar. Auf diese Weise trägt es dazu bei, die schwankende Energieerzeugung aus den Erneuerbaren zu verstetigen.

Pilotprojekt in Zittau

Die erste Biogas-Anlage mit ENSO-Beteiligung ist im Dezember 2011 in Zittau in Betrieb gegangen. Aus nachwachsenden Rohstoffen wird hier Biogas gewonnen, auf Erdgasqualität veredelt und anschließend ins Netz der Stadtwerke Zittau eingespeist. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Biogaserzeugungsanlage: Nassfermentation, 1.000 Kubikmeter Biogas je Stunde
  • Methangehalt: 55 Prozent
  • Gasaufbereitungsanlage: Druckwasserwäsche, max. 1.250 m3 Biogas je Stunde
  • Biomethanproduktion: 4,4 Millionen Normkubikmeter pro Jahr
  • Jahresenergieertrag: 48.000 Megawattstunden
  • Substrate: 45.000 Tonnen Energiepflanzen (Maissilage)

Gemeinschaftsunternehmen mit Stadtwerken

Federführend für das Projekt ist die Biomethan Zittau GmbH, an der jeweils zur Hälfte die ENSO Energie Sachsen Ost AG und die Stadtwerke Zittau beteiligt sind. Die Energiepflanzen, die für die Biogas-Anlage in Zittau benötigt werden, stammen von polnischen Anbauflächen nahe der deutschen Grenze.

Photovoltaikanlagen: Schnell umsetzbar und wartungsfrei

Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Photovoltaikanlagen wandeln ihre Strahlen in Elektroenergie um. Der große Vorzug: Die Anlagen funktionieren nahezu wartungsfrei und absolut geräuschlos. Ihr stabiler Betrieb macht sie attraktiv.

Hinzu kommen unkomplizierte Genehmigungsverfahren und kurze Projektentwicklungszeiten. So lassen sich neue Anlagen unter den sich schnell ändernden Rahmenbedingungen im Photovoltaikmarkt in überschaubarer Zeit fertig stellen.

 

Vom Partner zum Investor

Schon seit 20 Jahren begleitet und betreut ENSO die Errichtung von Photovoltaikanlagen als Partner. Heute entwickelt und verwirklicht unser Unternehmen auch eigene Projekte. Die älteste ENSO-Anlage befindet sich auf dem Dach der Hauptverwaltung am Dresdner Friedrich-List-Platz. 2004 wurde eine kleine Fassadenanlage am Gebäude des Wasserkraftwerkes Seifersdorf fertig gestellt.

Eigene Anlagen

Seit 2010 spielt Photovoltaik bei ENSO eine immer wichtigere Rolle. Unser Unternehmen hat Anlagen auf eigenen Gebäuden, so in Dresden-Kesselsdorf und Zeithain, gebaut und betreibt sie auch. Inzwischen haben wir weitere Anlagen auf gepachteten Dachflächen errichtet und planen ähnliche Projekte auf kommunalen Dächern oder bei Geschäftskunden. Dafür gehen wir Kooperationen mit den in Sachsen ansässigen Unternehmen der Solarbranche ein und beteiligen Fachfirmen vor Ort an Planung und späterem Betrieb.

ENSO-Photovoltaikanlagen (PVA) in Zahlen und Fakten

Standort Anlagendaten
Freiflächenanlage Dohna
  • installierte Leistung: 1.996 kWp
  • Inbetriebnahme: Juli 2016
  • Jahresenergiemenge: 1.880.000 kWh
Dachanlage ENSO-Hauptverwaltung
  • Installierte Leistung: 3 kWp
  • Inbetriebnahme: 1997
  • Jahresenergiemenge: 2.300 kWh
Fassadenanlage am Wasserkraftwerk Seifersdorf
  • Installierte Leistung: 1,7 kWp
  • Inbetriebnahme: 2004
  • Jahresenergiemenge: 1.200 kWh
Dachanlage ENSO-Lager Kesselsdorf 
  • Installierte Leistung: 118 kWp
  • Inbetriebnahme: Juni 2010
  • Jahresenergiemenge: 95.000 kWh
Dachanlage Umspannwerk Zeithain
  • Installierte Leistung: 18 kWp
  • Inbetriebnahme: Juni 2010
  • Jahresenergiemenge: 15.000 kWh
Dachanlage Landratsamt  Großenhain    
  • Installierte Leistung: 63 kWp
  • Inbetriebnahme: August 2011
  • Jahresenergiemenge: 60.000 kWh
Dachanlage Freiwillige Feuerwehr Nossen
  • Installierte Leistung: 89kWp
  • Inbetriebnahme: Dezember 2011
  • Jahresenergiemenge: 76.000 kWh
Dachanlage Landwirtschaftlicher Betrieb Elbeland AG Neiden
  • Installierte Leistung: 961 kWp
  • Inbetriebnahme: Februar/März 2013
  • Jahresenergiemenge: 866.000 kWh
Dachanlage Zweckverband Wasserversorgung Meißner Hochland
  • Installierte Leistung: 23 kWp
  • Inbetriebnahme: März 2013
  • Jahresenergiemenge: 25.000 kWh
Freiflächenanlage Heizkraftwerk Bautzen-Teichnitz    
  • Installierte Leistung: 660 kWp
  • Inbetriebnahme:  Juli 2014
  • Jahresenergiemenge: 653.000 kWh

Wasserkraftwerke: Zuverlässig und lange nutzbar

Wasserkraft ist eine der ältesten Energiequellen der Menschheit. Ende des 19. Jahrhunderts konstruierten Ingenieure erste Wasserkraftwerke, die die Energie des fließenden Wassers in Strom umwandeln.

Moderne Wasserkraftwerke bestechen durch ihren hervorragenden Wirkungsgrad: Ein sehr hoher Prozentsatz der im feuchten Element enthaltenen Energie wird in Strom verwandelt. Vor allem Laufwasserkraftwerke, die in unseren Breiten meist einen sehr gleichmäßigen Wasserdurchfluss haben, sind grundlastfähig. Sie erzeugen ganzjährig tagaus, tagein eine im Voraus berechenbare Strommenge. Ein weiterer Vorteil von Wasserkraftanlagen ist ihre lange Nutzungsdauer.

 

ENSO-Technikveteranen arbeiten effizient

ENSO betreibt sechs kleine Wasserkraftwerke an der Roten und Wilden Weißeritz. Je nach Wasserdargebot produzieren sie rund zwölf Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit dieser Energiemenge können rund 3.500 Haushalte versorgt werden. Die Anlagen im Rabenauer Grund und in Seifersdorf gingen schon 1911 in Betrieb, die vier anderen folgten bis 1931. Sie erzeugen noch heute zuverlässig Strom. Nach 1990 hat unser Unternehmen beträchtliche Summen in den Erhalt der Anlagen investiert. Für ihre effektive Nutzung sind weitere Modernisierungen geplant.

Spezialwissen und langjährige Erfahrungen

Unsere Fachleute verfügen über langjährige Erfahrungen bei der technischen und technolo-gischen Weiterentwicklung der Anlagen sowie ihrem sicheren wirtschaftlichen Betrieb. Zunehmend sind sie als Spezialisten gefragt, wenn es darum geht, bestehende Anlagen zu bewerten, Maßnahmen für ihre Erneuerung auszuarbeiten und umzusetzen oder die Anlagen zu betreiben.

ENSO-Wasserkraftwerke (WKW) in Zahlen und Fakten

  Bezeichnung Technische Daten
WKW-Gebäude Rabenauer Grund

WKW-Gebäude Rabenauer Grund

  • Baujahr: 1911

  • Leistung: 2 x 490 kW

  • Turbine: Francisspiralturbine

  • Generator: 2-Phasen-Synchrongenerator

  • Fallhöhe: max. 39,22 m

WKW-Gebäude Seifersdorf mit Solaranlage

WKW-Gebäude Seifersdorf mit Solaranlage

  • Baujahr: 1911 (Neuerrichtung 2004)

  • Leistung: 1 x 50 kW

  • Turbine: Kaplanrohrturbine

  • Generator: 3-Phasen-Asynchrongenerator mit Kurzschlussläufer

  • Fallhöhe: max. 6,8 m

Blick auf das WKW-Gebäude in Malter

Blick auf das WKW-Gebäude in Malter

  • Baujahr: 1913

  • Leistung: 2 x 300 kW

  • Turbine: Francisspiralturbine

  • Generator: 3-Phasen-Synchrongenerator

  • Fallhöhe: max. 29,45 m

WKW-Gebäude in Tharandt

WKW-Gebäude in Tharandt

  • Baujahr: 1926

  • Leistung: 2 x 830 kW

  • Turbine: Francisspiralturbine

  • Generator: 3-Phasen-Synchrongenerator

  • Fallhöhe: max. 70 m 

kompletter originaler Turbinensatz im WKW Klingenberg

kompletter originaler Turbinensatz im WKW Klingenberg

  • Baujahr: 1913

  • Leistung: 2 x 400 kW

  • Turbine: Francisspiralturbine

  • Generator: 2-Phasen-Synchrongenerator

  • Fallhöhe: max. 34,5 m

Staumauer der Talsperre Lehnmühle

Staumauer der Talsperre Lehnmühle

  • Baujahr: 1926 - 1931

  • Leistung: 1 x 600 kW

  • Turbine: Francisspiralturbine

  • Generator: 3-Phasen-Synchrongenerator

  • Fallhöhe: max. 43 m 

Download

Unsere Broschüre "Strom aus seinen schönsten Quellen" [PDF, 6371 KB] können Sie sich hier herunter laden.

Windenergie: Unerschöpflich und Platz sparend

Wind ist ein billiger, sauberer und unerschöpflicher Rohstoff. Sein wichtigster Vorteil: Im Verhältnis zur erzeugten Energie benötigen die Anlagen den wenigsten Platz im Vergleich mit anderen erneuerbaren Energien. Sie arbeiten sehr effizient, können sicher betrieben werden und liefern ihre Energie völlig schadstofffrei.

Erstes Projekt in Wachau

Mit dem Bau zweier Windenergieanlagen in Wachau bei Radeberg hat ENSO ein neues Ka-pitel in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen und den Einstieg in die Energieerzeugung aus der Windenergie vollzogen. Der am Standort Wachau bestehende Windpark umfasste bereits fünf Anlagen. Unser Unternehmen hat ihn um zwei erweitert.

Nach über einem Jahr Projektentwicklung bei ENSO gingen die beiden Anlagen Anfang November 2011 in Betrieb.

Repowering in Mohorn

In Mohorn, einem Ortsteil der Kleinstadt Wilsdruff westlich von Dresden (Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge), realisierte ENSO 2014 das erste sogenannte Repowering einer Windenergieanlage. Dabei wurde eine bestehende Alt-Anlage (Errichtungsjahr 1996) durch eine neue leistungsfähigere Maschine am gleichen Standort ersetzt. Die neue Anlage, welche im Vergleich zur alten bei gleichbleibendem Platzbedarf mehr als das 3-fache an Energie liefert, nahm Mitte November 2014 den Dauerbetrieb auf.

 

ENSO-Windenenergieanlagen in Zahlen und Fakten

Standort Anlagendaten

Wachau

Anlagentyp
Gesamthöhe
Nabenhöhe
Rotordurchmesser
Inst. Gesamtleistung
Jahresenergieertrag

Enercon E-70 E4
120,5 m
85 m
71 m
4,6 MW
6.400 MWh 

Mohorn

Anlagentyp
Gesamthöhe
Nabenhöhe
Rotordurchmesser
Inst. Gesamtleistung
Jahresenergieertrag

Enercon E-70 E4
99,5 m
64 m
71 m
2,3 MW
3.600 MWh