Zur Anbindung ans schnelle Internet nutzt ENSO Glasfaserleitungen, die mit den Stromtrassen mitgeführt werden. Für die sogenannte letzte Meile zum Kunden setzt ENSO auf einen Technologiemix:

VDSL mit Vectoring über das Telefon-Kupferkabel
Kabel-Internet über das Fernseh-Koaxialkabel (DOCSIS)
direkter Hausanschluss an das Glasfasernetz (FTTB)

verschiedene Technologien für die letzte Meile

Beim VDSL wird in unmittelbarer Nähe der Kabelverzweiger (KVz) der Telekom jeweils ein Multifunktionsgehäuse als Vermittlungsstelle errichtet und direkt mit Glasfaser erschlossen. Die Daten kommen mit „Lichtgeschwindigkeit“ bei der Vermittlungsstelle an und gehen lediglich die „letzte Meile“ über das bestehende Kupferkabel, die sogenannte Teilnehmeranschlussleitung (kurz TAL).

Vectoring ist eine Erweiterung des VDSL-Netzes und verbessert die Signalqualität der Kupferleitung auf der letzten Meile. Wenn viele Kupferleitungen in Bündeln zusammenlaufen, kommt es zu Störsignalen, die den Datenfluss behindern. Vectoring minimiert diese Störungen und sorgt dafür, dass die Übertragungsrate wieder steigt. Je nach Entfernung von der Vermittlungsstelle sind Datenraten im Download von bis zu 100 Mbit/s und im Upload von 40 Mbit/s möglich. Vorteil dieser Technologie ist, dass keine neuen Hausanschlüsse und damit keine Baumaßnahmen auf den Grundstücken der Anschlussnehmer erforderlich sind.

Beim Internet über das Fernsehkabel werden die Kabelverstärker des Fernsehkabelnetzes mit Glasfaser erschlossen. Für die Datenübertragung zwischen den Verstärkern und den angeschlossenen Häusern wird das bestehende Fernseh-Koaxialkabel (Antennenkabel) genutzt. Unabhängig von der Entfernung zum Kabelverstärker ermöglicht diese Technologie Datenraten von bis zu 100 Mbit/s im Download. Baumaßnahmen auf dem eigenen Grundstück und im Gebäude sind nicht notwendig, da der bestehende Fernsehkabelanschluss genutzt wird.

Ein direkter Glasfaseranschluss bis ins Gebäude ermöglicht die höchste Datenrate bei einer nahezu verlustfreien und störungsarmen Signalübertragung. Denn mit FTTB (Fiber to the building) endet die Glasfaser nicht am Verteilerkasten auf der Straße, sondern direkt im Gebäude. Wird das Signal im Gebäude über eine zukunftssichere Glasfaservernetzung bis in die einzelnen Wohneinheiten verteilt, ist vom so genannten FTTH-Ausbau (Fiber to the home) die Rede.

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Blitzschnell rasen die Daten ins Haus und ermöglichen Down- und Uploadraten im Gigabit-Bereich. Zukünftig bieten diese Anschlüsse eine nahezu unbegrenzte Erweiterbarkeit. Highspeed surfen, Filme in Full HD anschauen, große Datenmengen empfangen und versenden, in bester Sprachqualität telefonieren – all das gibt es gleichzeitig über einen Anschluss.