Die Elektromobilität ist ein wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Energiewende. Damit die „Stromer“ auf Sachsens Straßen Fuß fassen, engagieren wir uns bereits seit 2010 – mit individuellen Produkten und Dienstleistungen und mit dem Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Ostsachsen.

Ich fahre mit Strom - Elektroauto von ENSO

Wer sich für ein Elektroauto entscheidet,

  • fährt ohne Emissionen
  • hat geringe Wartungskosten
  • hat einen effizienteren und kostengünstigeren Verbrauch (bei normaler Fahrweise)
  • kann sein Elektrofahrzeug während der Nachtstunden bequem und günstig zu Hause laden.

Sie haben ein Elektrofahrzeug angeschafft und möchten dieses zu Hause laden? Die in Wohngebäuden verlegten Stromleitungen und Verteilerdosen sind für eine Dauerstrombelastung nicht ausgelegt. Da der Ladevorgang mehrere Stunden dauert, kann die Stromleitung oder die Haushaltssteckdose sehr warm werden – es droht Brandgefahr.

Wir helfen Ihnen bei der Auswahl und Installation entsprechender Ladepunkte!

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Wallboxen – genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Zudem sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um die Installation und das richtige Stromprodukt!

Ihr Ansprechpartner

  Wallbox
„SMALL 3,7 kW“
Wallbox
„MEDIUM 11 kW“
Wallbox
„PREMIUM 11 kW“
Wallbox
„PREMIUM 22 kW“
  Art.-Nr. 2003, Modell 1 Art.-Nr. 2003, Modell 2 Art.-Nr. 2004, Modell 1 Art.-Nr. 2004, Modell 2
Max. Ladeleistung 3,7 kW 11 kW 11 kW 22 kW
Wechsel­strom­anschluss 1-phasig 3-phasig 3-phasig 3-phasig
RCM-Modul
(Erkennung von Gleichstromfehlern)
Lade­steckdose Typ 2
Zugangs­kontrolle Schlüsselschalter Schlüsselschalter RFID-Karte RFID-Karte
Abrechnung Lade­vorgänge Dienst­fahrzeuge    
Kommu­nikation mit Smart-Home System    
separater Ladestrom­zähler    
LAN-An­schluss/Kommu­nikation via OCPP 1.6    
Unser Preis ab 499,00 €* ab 699,00 €* ab 1.918,00 €* ab 2.149,00 €*


Weitere Leistungen für Sie


Ladekabel - ab 299,00 €*

  • Kabel Stecker Typ 2 für das Laden zuhause und für das öffentliche Laden


Installationsservice - ab 750,00 €*

  • vorgelagerter Personen- und Leitungsschutz
  • Verlegung von 15 m Kabel
  • 2 Wanddurchbrüche bis 40 cm
  • Montage und Inbetriebnahme der Wallbox

Notwendige Erdarbeiten und zusätzliche Kabelarbeiten sind bauseits und nach Absprache mit uns durchzuführen.


ENSO.Strom.Umwelt

  • Wir haben natürlich auch das passende Stromprodukt für Sie: ENSO.Strom.Umwelt  für Ihren Haushaltsstrom und Ihre Elektromobilität.
  • Grundpreis: 92,33 €/Jahr*
  • Verbrauchspreis: 28,01 ct/kWh*


*Diese Bruttopreise beinhalten die gesetzliche Umsatzsteuer (zzt. 19%).

Wir erstellen Ihnen gern ein individuelles Angebot!

Der Umweltbonus beträgt

  • für ein reines Batterieelektrofahrzeug und ein Brennstoffzellenfahrzeug 4.000 €
  • für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug 3.000 €.

Die KFZ-Steuerbefreiung beträgt

  • ab der Erstzulassung für ein Elektroauto 10 Jahre.

 

Öffentliche Ladesäulen von ENSO  finden Sie derzeit an 20 Standorten in Dresden und Ostsachsen . Aktuell werden die ENSO -Ladesäulen schrittweise in das e-Roaming-System eingebunden. Damit sind der Zugang und die Abrechnung zusätzlich zum StromTicket auch über verschiedene Apps wie zum Beispiel e-Charging sowie über Ladekarten möglich.

Gernot Schweitzer berichtet von der Nutzung des Nissan Leaf im Landratsamt Bautzen

Nissan Leaf des Landratsamts Bautzen

Der von uns im Landratsamt Bautzen genutzte Nissan Leaf hat im Zeitraum eines halben Jahres in 90 Fahrten mehr als 5.200 Kilometer zurückgelegt. Das Auto wurde sowohl im Stadtverkehr, als auch auf der Bundesstraße und auf der Autobahn gefahren. Ein Drittel der Fahrer war weiblich.

Nachdem zu Beginn doch noch recht viel Überzeugungsarbeit und auch intensive „Werbung“ bei den Nutzern notwendig war, entwickelte sich das Fahrzeug zum beliebten und geschätzten Mobil.

Die anfangs verhaltene Akzeptanz konnte durch eine gezielte theoretische und praktische Einweisung jedes einzelnen Nutzers verbessert werden. Hinzu kamen die durchweg positiven Erfahrungen bei der Nutzung.

Um auch Erfahrungen unter erschwerten Bedingungen zu sammeln, wurde das Fahrzeug zehn Tage als Kurierfahrzeug im Landkreis Bautzen eingesetzt. Bei Tagesfahrleistungen bis zu 160 km, vollbeladen und bei niedrigen Außentemperaturen gab es lediglich bezüglich des begrenzten Ladevolumens Einschränkungen.

Damit auch die Mitarbeiter am Standort Kamenz die Möglichkeit haben, die Technik kennenzulernen, wird das Elektroauto seit dem 20. März dort gefahren. Diese Nachricht registrierten die bisherigen Nutzer in Bautzen mit Bedauern.

Fazit: Aus unserer Sicht stellt das Fahrzeug derzeit eine alltagstaugliche Technik dar, die sicherlich (noch) teuer, aber auf jeden Fall zukunftsweisend ist.


Gernot Schweitzer, Pressestelle des Landratsamtes Bautzen

Ein Nissan Leaf für die Stadtverwaltung von Neusalza-Spremberg.

Nissan Leaf der Stadtverwaltung von Neusalza-SprembergDie Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Neusalza-Spremberg nutzen den Nissan Leaf fast an jedem Werktag zu dienstlichen Terminen.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gab es keinerlei Probleme. Das Fahrzeug läuft absolut zuverlässig. Faszinierend sind die Akustik im Inneren – angenehm still wegen fehlender Motorgeräusche – und die sehr gute Straßenlage.

Es macht Spaß, mit diesem Elektroauto unterwegs zu sein. Das Tanken an der Ladestation bereitet keinem von uns Schwierigkeiten. Natürlich ist die begrenzte Reichweite ein Nachteil, wobei wir die gewünschten Ziele bisher fast immer erreicht haben.    

Gerade in den Wintermonaten verringert sich die Reichweite erheblich. Während sie in den wärmeren Monaten und bei voller Batterieladung sowie ökonomischer Fahrweise bei über 200 Kilometern liegt, beträgt sie in der kalten Jahreszeit maximal 150 km.

Dennoch: Durch die positiven Erfahrungen mit dem PKW planen wir, in Zukunft  auf unserem Bauhof Fahrzeuge mit Elektroantrieb einzusetzen.


Matthias Lehmann, Bürgermeister von Neusalza-Spremberg

Dresdner Heideboden: 22 Kommunen testen für je zwei Wochen ein Elektrofahrzeug der ENSO

Renault ZOE des Dresdner HeidebogensEin Jahr lang war in den 22 Kommunen des „Dresdner Heidebogens“ ein flüsterleiser Renault ZOE unterwegs. Im Juli 2015 hat der Vertriebschef Dr. Frank Arnold das mit dem Logo des Dresdner Heidebogens beschriftete und ausschließlich mit Strom betriebene Elektroauto für den Alltagstest im ländlichen Raum übergeben. „Wir sind viel in der Region unterwegs, meistens Kurz- oder Mittelstrecken. Wir waren gespannt, ob die angegebene Reichweite von rund 130 km für unsere Bedürfnisse ausreichend ist, wie das Aufladen funktioniert und vor allem, wie sich das eigene Fahrverhalten möglicherweise ändert. Also eine Prüfung auf Herz und Nieren – und die wurde bestanden“, erklärte Kristina Kroemke das Anliegen.


Kristina Kroemke, Heidebogen-Regionalmanagement

Kann ich mein Elektrofahrzeug auch an meiner normalen Haushaltssteckdose laden?

Ja. In der Regel ist das Laden an einer Schuko-Haushaltssteckdose (CEE 7/3) mit max. 2,4 kW möglich. Allerdings wird ein spezielles Ladekabel mit der Ladebetriebsart 2 (Mode 2) verwendet.

Bei der Ladebetriebsart 2 befindet sich in der Ladeleitung eine Steuer- und Schutzeinrichtung („In Cable Control and Protection Device“ IC-CPD). Sie übernimmt den Schutz vor elektrischem Schlag bei Isolationsfehlern – für den Fall, dass der Nutzer sein Fahrzeug an eine Steckdose anschließt, die bei der Errichtung nicht für das Laden von Elektrofahrzeugen vorgesehen war. Über das Pilotsignal erfolgen der Informationsaustausch und die Überwachung der Schutzleiterverbindung zwischen der IC-CPD und dem Fahrzeug.

Im Vergleich zu anderen Systemen sind längeren Ladezeiten an einer Schuko-Haushaltssteckdose zu beachten.

Wie lange dauert die Aufladung über die normale Haushaltssteckdose?

Geht man von einer Batteriekapazität von ca. 35 kWh (z.B. VW e-Golf) aus und einem geringen zurückgelegten Weg von 50 km (~7 kWh), beträgt die Ladezeit am Abend ca. 3 Stunden.

Bei einer größeren Wegstrecke oder einem höheren Verbrauch und einer verbleibenden Restkapazität der Batterie von 20 Prozent (~200 km Weg), beträgt die Ladedauer über die Steckdose ca. 12 Stunden.

 

 

Muss ich die Leistungserhöhung beim Installateur oder Netzbetreiber anzeigen?

Ab einer Leistung von 3,7 kW muss die Installation einer Wallbox über eine Elektrofachfirma erfolgen. Diese Installation muss beim Netzbetreiber (ENSO NETZ) angezeigt werden. Das entsprechende Formular (Anmeldung zum Netzanschluss Strom ANA) ist im Internet zu finden (Downloadbereich auf www.enso-netz.de).

Ist die Anschlussleistung größer als 11 kW, muss der Netzbetreiber zustimmen. Dadurch soll verhindert werden, dass eventuelle Netzrückwirkungen das Niederspannungsnetz beeinflussen. Außerdem kann diese Angabe bei der Planung des Elektroversorgungsnetzes berücksichtigt werden.

Lohnt es sich, Ladetechnik nachzurüsten?

Es wird immer geraten, eine Wallbox zu installieren. Diese Ladetechnik ist sicherer und damit vorteilhafter.

Die Nachrüstung für das einphasige Laden – an einem Fahrzeugstandort mit vorhandenen „Lichtstrom“ – ist einfach umsetzbar. Für höhere Ladeleistungen ab 11 kW (mehrphasiges Laden) können größere Investitionen erforderlich sein.

 

Was muss ich beachten, wenn ich mir Ladetechnik in meine private Garage bauen möchte?

Bei der Planung der heimischen Stromtankanlage geht man wie folgt vor: Zuerst wird die Anschlussleistung bestimmt. Diese ist abhängig von der zu erwartenden durchschnittlichen Tagesfahrleistung. Für die private Garage liegt die Anschlussleistung typischerweise zwischen 3,7 und 11 kW. Als nächstes wird der Installationsort ausgewählt. Dieser sollte in unmittelbarer Nähe der Stellfläche des zu versorgenden Fahrzeuges sein. Je nach Aufstellungsort ergeben sich weitere Anforderungen an die Ladestation.

In einem weiteren Schritt wird nun die Elektroinstallation geplant. Zwischen klassischen elektrischen Verbrauchern im Haushalt und der Versorgung eines Elektrofahrzeuges mit elektrischer Energie bestehen trotz gleichen Grundprinzips wichtige Unterschiede. Diese erfordern eine gründliche Planung durch einen Fachbetrieb und eine großzügige Auslegung der Anlage.

Während beispielsweise beim Betrieb einer Waschmaschine keine besonderen Vorkehrungen zu treffen sind, müssen beim Laden eines Elektrofahrzeuges die speziellen Anforderungen des Ladevorgangs beachtet werden. Die Waschmaschine hat zwar eine ebenfalls hohe Leistungsaufnahme, ruft dieses Potential jedoch nur für eine vergleichsweise kurze Dauer ab, z. B. zum Aufheizen des Wassers. Beim Elektrofahrzeug wird über die gesamte Dauer des Ladevorgangs – u. U. über mehrere Stunden – eine sehr hohe elektrische Leistung abgerufen. Folglich muss die Ladeinfrastruktur entsprechend ausgelegt sein.

 

Woher bekomme ich eine Wallbox?

ENSO bietet in ihrem Produktkatalog eine Auswahl an Wallboxen an.

 

Benötige ich einen separaten Zähler?

Bei vorhandenem Netzanschluss wird grundsätzlich kein separater Zähler benötigt. Die meisten Wallboxen besitzen serienmäßig schon einen eingebauten Zähler. Um einen besseren Überblick über den jährlichen Stromverbrauch zu haben, sind separate Zähler jedoch vorteilhaft.

Ein separater Zähler wird nur benötigt, wenn die Ladeeinheit über einen neuen Netzanschluss an das Niederspannungsnetz angeschlossen wird.

Kann ich eine Wallbox mit einem Stromspeicher koppeln?

Es ist generell möglich, einen Stromspeicher mit einer Ladeinfrastruktur zu koppeln. Vor allem im Eigenheimbereich ergibt die Kombination einer Wallbox mit Stromspeicher und einer Photovoltaikanlage Sinn. Durch den höheren Verbrauch des vor Ort produzierten Stroms, muss weniger Energie aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen werden und so können die Stromkosten sinken.

Anfang der neun­zi­ger Jah­re habe ich mir mein erstes Elektrofahrzeug zugelegt. Schon damals hat mir die hohe Beschleunigung einen Riesenspaß gemacht. Und schon damals war der Akku die Schwachstelle. Nach ein bis zwei Stunden Fahrfreude...

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