Unser Energiemarkt ist stark in Bewegung. Die Großhandelspreise für Gas und Strom sind weltweit seit dem letzten Jahr enorm angestiegen und bewegen sich weiterhin auf einem extrem hohen Preisniveau. Ein Ende dieser noch nie dagewesenen Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. Zusätzlich beeinflusst der Krieg in der Ukraine das Angebot und damit den Preis für Energie. Am 23.06.2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Alarmstufe des Notfallplanes Gas ausgerufen. Dadurch hat der verantwortungsvolle Umgang mit Energie (Strom, Gas, Nah- und Fernwärme) noch mehr an Bedeutung gewonnen.

Was diese Situation für die SachsenEnergie und für Sie als Kunde bedeutet, lesen Sie in den nachfolgenden Informationen.
 

Umsetzung der staatlichen Entlastungsmaßnahmen

Die konkreten rechtlichen Regelungen für die staatlichen Entlastungmaßnahmen liegen noch nicht vollständig vor. Deswegen werden die Angaben hier fortlaufend aktualisiert und bilden nur vorläufige Informationen ab.

Dezember-Soforthilfe für Erdgaskunden

Das Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) wurde am 14.11.2022 vom Bundesrat verabschiedet. Dieses verpflichtet in der ersten Stufe Gasversorger, den anspruchsberechtigten Kunden einen einmaligen Entlastungsbetrag im Dezember 2022 gutzuschreiben.

Was bedeutet die Dezember-Soforthilfe für Gaskunden?

Stand: 21.11.2022

Die Bundesregierung hat im EWSG festgelegt, dass Erdgaskunden kurzfristig finanziell für die  gestiegenen Preise für Gas entlastet werden sollen. Die Dezember-Soforthilfe schafft somit einen Ausgleich für die erhöhten Kosten und überbrückt die Zeit bis zur geplanten Einführung der Gaspreisbremse im Frühjahr 2023. Sie wird aus Mitteln des Bundes finanziert. 

Wer hat Anspruch auf die Dezember-Soforthilfe?

Stand: 21.11.2022

Anspruchsberechtigt sind folgende Kundengruppen, die am 01.12.22 von uns mit Erdgas beliefert werden:

  • grundsätzlich alle Standardlastprofilkunden (z. B. Haushaltskunden, Kleingewerbekunden) unabhängig vom Jahresverbrauch
  • Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) und einem Jahresverbrauch bis 1,5 Mio. Kilowattstunden im Jahr
  • soziale Einrichtungen (Pflege- Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen) sowie Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, unabhängig von ihrem Jahresverbrauch
  • Kunden aus der Wohnungswirtschaft (z. B. Wohnungsbaugesellschaften oder Wohnungseigentümergemeinschaften) unabhängig vom Jahresverbrauch

Hinweis: RLM-Kunden mit einem Jahresverbrauch von bis zu 1,5 Mio. kWh müssen gemäß § 2 Abs. 1 S. 5 EWSG ihre Energieversorger bis spätestens zum 31.12.2022 in Textform mitteilen, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf Soforthilfe gemäß § 2 Abs. 1 Satz 4 EWSG vorliegen.

Nicht anspruchsberechtigt sind:

  • zugelassene Krankenhäuser (diese sollen separat entlastet werden)
  • Kunden, die das Gas für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen beziehen
  • RLM-Kunden mit einem Jahresverbrauch, von mehr als 1,5 Mio. Kilowattstunden im Jahr, die nicht ausdrücklich anspruchsberechtigt sind
  • Kunden, die erst nach dem 01.12.22 von uns mit Erdgas versorgt werden

 

Wie bekommen Gaskunden die Dezember-Soforthilfe?

Stand: 21.11.2022

Unsere Kunden profitieren automatisch von der Dezember-Soforthilfe. Wenn Sie einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag nicht eingezogen.

Sollten Sie die Zahlungen monatlich selbst vornehmen, beispielsweise über einen Dauerauftrag oder Barzahlung, müssen Sie die Zahlungen für Dezember nicht leisten. Gehen die Zahlungen trotzdem bei uns ein, werden diese in der Jahresabrechnung verrechnet. Es geht Ihnen kein Geld verloren.

Wie errechnet sich der konkrete Entlastungsanspruch?

Stand: 21.11.2022

Die Soforthilfe für Erdgaskunden wird wie folgt berechnet: Man multipliziert ein Zwölftel des erwarteten Jahresverbrauchs mit dem im Dezember gültigen vertraglichen Erdgaspreis je Kilowattstunde. Zum Ergebnis addiert man den auf den Monat Dezember entfallenden Grundpreisanteil.

Gut zu wissen: Es wird der Jahresverbrauch zu Grunde gelegt, der im Monat September für die Verbrauchsstelle erwartet wurde. Dieser im September 2022 prognostizierte Jahresverbrauch kann sich von dem tatsächlichen Jahresverbrauch in Ihrer letzten Abrechnung unterscheiden.

So berechnet sich der Entlastungsbetrag

(Jahresverbrauch in kWh x Verbrauchspreis in €/kWh + Grundpreis in €/Jahr): 12 Monate = beanspruchbarer Entlastungsbetrag in €

Konkret am Beispiel

Stand September haben wir für die Verbrauchsstelle einen Jahresverbrauch von 12.000 kWh erwartet.

Beliefern wir den Kunden in der Grundversorgung ENSO.Erdgas.Basis, dann beträgt der Verbrauchspreis im Dezember 13,09 ct/kWh brutto. Dies entspricht 0,1309 €/kWh. Der Grundpreis beträgt 186,18 €/Jahr.

Entlastungsbetrag = (12.000 kWh x 0,1309 €/kWh + 186,18 €): 12 Monate = 146,52 € brutto

Wie erfolgt die Entlastung bei RLM-Kunden?

Stand: 21.11.2022

Für RLM-Kunden beträgt der Entlastungsbetrag ein Zwölftel der gemessenen Netzentnahme der Monate November 2021 bis Oktober 2022 zu dem am 01.12.2022 geltenden Preis.

Für Verbrauchsstellen, die nach dem 01.11.2021 erstmalig leitungsgebundenes Erdgas bezogen, wird ein Zwölftel eines typischen Jahresverbrauchs zugrunde gelegt. Die Auszahlung erfolgt spätestens mit der ersten Abrechnung, die den Monat Dezember 2022 umfasst.

Bekomme ich eine höhere bzw. niedrigere Entlastung, wenn ich meinen Dezember-Abschlag für Gas anpasse?

Stand: 21.11.2022

Nein, die Höhe der Entlastung wird nach den gesetzlichen Vorgaben genau berechnet. Sie ist unabhängig von Ihrem derzeitigen Dezember-Abschlag für Gas.

Was ist, wenn mein Gasabschlag durch Behörden (Agentur für Arbeit o. ä.) gezahlt wird?

Stand: 21.11.2022

Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die jeweilige Behörde.

Wer finanziert die Dezember-Soforthilfe?

Stand: 21.11.2022

Die Dezember-Soforthilfe wird aus Mitteln des Bundes finanziert.

Was bedeutet die Dezember-Soforthilfe für Mieter?

Stand: 21.11.2022

Oft haben Mieter einer Wohnung keinen eigenen Gaszähler. In diesem Fall gibt es kein direktes Vertragsverhältnis zwischen Gasversorger und Mieter, sondern die Abrechnungen erfolgen hier zwischen Gasversorger und dem Vermieter.

Mieter zahlen ihre Heizkosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung an den Vermieter. Bitte wenden Sie sich deshalb bei Fragen direkt an Ihren Vermieter.

Was bedeutet die Dezember-Soforthilfe für Vermieter?

Stand: 21.11.2022

Vermietende sollen die Entlastung i. d. R. mit der nächsten jährlichen Betriebskostenabrechnung an die Mieter weitergeben. Hat der Vermieter die Betriebskostenvorauszahlung aufgrund gestiegener Gaskosten in den letzten neun Monaten bereits angepasst, müssen Mieter den Erhöhungsbetrag im Dezember nicht zahlen.

Warum wird nicht mein tatsächlicher Jahresverbrauch als Grundlage für die Entlastung verwendet?

Stand: 21.11.2022

Der Entlastungbetrag für Letztverbraucher Erdgas ist in § 2 EWSG geregelt. Erstattet wird demnach ein Zwölftel des zu erwartenden Jahresverbrauchs zu den am 01.12.2022 gültigen Preisen. Zur Ermittlung des Jahresverbrauchs sollen dabei die Werte herangezogen werden, die der Versorger im September 2022 für den Kunden prognostiziert hat.

Kann der Entlastungsbetrag mit anderen Forderungen verrechnet oder gepfändet werden?

Stand: 21.11.2022

Nein, der Entlastungsbetrag darf nicht mit anderen Forderungen verrechnet oder gepfändet werden.

Ist es notwendig, weiter Energie einzusparen?

Ja, denn Energiesparen lohnt sich gleich mehrfach: es dient der Versorgungssicherheit, der Umwelt und schont Ihren Geldbeutel.

Die staatlichen Entlastungsmaßnahmen sind zeitlich befristet und decken nicht die Kosten für Ihren gesamten Energieverbrauch. Jede gesparte Kilowattstunde spart Ihnen deshalb bares Geld.

Unsere Energiespartipps entdecken

Informationen zur Gas- und Strompreisbremse

Wie werden die Gas- und Strompreisbremsen umgesetzt?

Stand: 21.11.2022

Die genauen gesetzlichen Vorgaben zur Umsetzung der Gas- und Strompreisbremsen für Haushaltskunden und die Industrie will die Bundesregierung bis Ende des Jahres festlegen. Derzeit gibt es hierzu noch keinen Gesetzesentwurf und somit auch für uns als Versorger keine konkreten Informationen.

Aktuelle Situation auf dem Energiemarkt

Gas und Strom werden an Börsen oder direkt zwischen Erzeugern und Händlern frei gehandelt. Die Preise bilden sich am Markt durch Angebot und Nachfrage. Seit Sommer 2021 befinden sich die Großhandelspreise für Energie auf einem sehr hohen Niveau. Diese Entwicklung wird seit März 2022 durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden politischen Auswirkungen weiter verschärft. Im Vergleich zu 2020 ist der Einkaufspreis für Erdgas inzwischen um mehr als 400 % gestiegen.
 

Ist die Gas- und Stromversorgung noch sicher?

Derzeit haben wir keine Beeinträchtigungen unserer allgemeinen Lieferbeziehungen. Die Gasflüsse in Deutschland sind nicht beeinträchtigt, der Netzdruck und die Gasqualität sind stabil. Die Netzbetreiber überwachen die Situation fortlaufend auf nationaler und europäischer Ebene. Zudem stehen die überregionalen Fernleitungsnetzbetreiber über das Krisenteam der Bundesregierung in engem Austausch mit den Behörden. Als regionaler Verteilnetzbetreiber steht die SachsenNetze mit ihren Vorlieferanten und vorgelagerten Netzbetreibern stetig in engem Kontakt.

Aufgrund der sehr dynamischen Situation ist eine gesicherte Aussage über die Zukunft zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. In jedem Fall sind Haushalte und Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Ganz klar ist: Die Versorgungssicherheit hat für SachsenEnergie jederzeit oberste Priorität. Im Sinne einer verantwortungsvollen Krisenvorsorge bereiten sich SachsenEnergie und SachsenNetze vorsorglich und intensiv auf ein weiteres Vorgehen im Krisenfall vor.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage der Gasversorgung in Deutschland veröffentlicht die Bundesnetzagentur derzeit regelmäßig auf ihrer Homepage.

Aktuelle Lage Gasversorgung (www.bundesnetzagentur.de)

Wie kommt das Gas zu den Verbrauchern? Und hat die SachsenEnergie überhaupt eigene Gasspeicher?

Sogenannte Gasfernleitungsnetzbetreiber importieren den überwiegenden Teil des in Deutschland verteilten Erdgases aus Norwegen, Belgien, den Niederlanden (und Russland). Überregionale Unternehmen wie Wingas oder ONTRAS leiten das Gas weiter zu den regionalen Gasgesellschaften wie SachsenNetze. Diese verteilen das Gas an die Verbraucher im jeweiligen Netzgebiet.

Nein, die SachsenEnergie hat keine eigenen Gasspeicher.

Bezieht SachsenEnergie Gas aus Russland und ist von Lieferungen abhängig?

Unsere Haupterdgaslieferanten sind große deutsche und europäische Energie- und Gasversorgungsunternehmen, mit denen langjährige und vertrauensvolle Lieferbeziehungen bestehen. SachsenEnergie hat keine direkten Lieferbeziehungen mit der Russischen Föderation. Dennoch beziehen wir auch russische Gasimporte über unsere Vorlieferanten. Diese erhalten aufgrund des Lieferstopps allerdings derzeit kein russisches Gas über die Pipeline Nord Stream 1 oder die beschädigte Pipeline Nord Stream 2. Wir arbeiten intensiv an der Minderung der russischen Lieferanteile und ihrem Ersatz durch Lieferungen über die Niederlande, Polen und die deutsche Nordseeküste (LNG-Terminal Wilhelmshafen).

Wann tritt die Alarmstufe des Notfallplans Gas ein?

Die Alarmstufe wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz per Pressemitteilung bekannt gegeben. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“ Diese Meldung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz am 23. Juni 2022 veröffentlicht.

Was bedeutet die Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas?

Für Sie als Verbraucher/in ändert sich allein mit der Ausrufung der Alarmstufe durch das Bundeswirtschaftsministerium erst einmal nichts. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist weiter gewährleistet. Aber die Lage muss sehr genau beobachtet werden. Mit der jetzt ausgerufenen Alarmstufe wird verstärkt daran gearbeitet, dass der Verbrauch aus Vorsorgegründen reduziert wird.

Welche Alternativen zu russischem Gas gibt es? Wie stellt sich die SachsenEnergie darauf ein?

Aktuell kommt auch verstärkt Flüssigerdgas via Großtanker aus den USA nach Europa und die USA haben eine Erhöhung der langfristigen Lieferungen zugesagt. Die derzeit größten LNG-Anbieter sind Katar, Australien und auch die USA. Insbesondere dort sind viele Produzenten in der Lage, ihre Angebotsmenge kurzfristig auszuweiten, um auf eine erhöhte Nachfrage zu reagieren.

Mittelfristig werden der massive Ausbau Erneuerbarer Energien, eine diversere Lieferstruktur für alle Energieimporte und der Hochlauf von Wasserstoff entscheidend für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Deutschland sein. Dabei müssen wir unabhängig von fossilen Energieträgern werden.

Die SachsenEnergie plant dafür, den Ausbau des Anteils eigener Erzeugung aus Wind und Photovoltaik an der Stromlieferung für Haushaltskunden im eigenen Netzgebiet zu beschleunigen. Auch bei hohem Erneuerbare Energien-Anteil an der Stromerzeugung treten lange Zeiträume mit hohem Restbedarf an Strom auf, der mehrheitlich aus konventionellen Quellen gedeckt werden muss. Zeiten erheblicher Strom-Überproduktion sind zu bewältigen und können für Wasserstoff-Erzeugung genutzt werden.

Außerdem arbeiten wir an einem nachhaltigen Versorgungskonzept, welches auf ein Bündel an Maßnahmen und Projekten setzt, um die künftige Energiebeschaffung unter dem Aspekt des Umweltschutzes sowie unter dem Einfluss politischer Konflikte und sonstiger Krisen variabler und sicher zu gestalten.


Energiekrise aktuell

Der Gaspreis sinkt: Warum senkt SachsenEnergie dann nicht die Preise? | 07.11.2022

Häufig wird derzeit in Medien über sinkende Preise auf dem Großhandelsmarkt für Erdgas berichtet. Da stellt sich so mancher die Frage, wann er davon etwas spürt. Allerdings funktioniert die Preisbildung bei Gas und Strom für den Endverbraucher nicht von heute auf morgen. Wie genau der Preis beeinflusst wird, erfahrt Ihr im Video.

Der Gaspreis sinkt: Warum senkt SachsenEnergie dann nicht die Preise?

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Was ändert sich derzeit für unsere Gaskunden | 07.10.2022

Viele Erdgaskunden sind gerade sehr verunsichert und fragen sich: Was bedeuten der Wegfall der Gasbeschaffungsumlage, die Senkung der Mehrwertsteuer und der angekündigte Abwehrschirm für meinen Gaspreise, meine aktuelle Rechnung und vor allem für meinen Abschlag? Wir liefern Ihnen die Antworten.

Energiekrise aktuell: Was ändert sich derzeit für unsere Gaskunden

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Entwicklung der Gas- und Strompreise 2022

Unser Energiemarkt ist stark in Bewegung. Die Großhandelspreise für Gas und Strom sind weltweit seit dem letzten Jahr enorm angestiegen und bewegen sich weiterhin auf einem extrem hohen Preisniveau. Ein Ende dieser noch nie dagewesenen Entwicklung ist derzeit nicht absehbar.
 

Warum ist der Energiepreis für Gas und Strom derzeit so hoch?

Ein Grund für den enormen Preisanstieg:
Die aktuell sehr hohen Beschaffungspreise für Erdgas und Strom am Energiemarkt.

Dieses derzeit außergewöhnlich hohe Preisniveau entsteht, wenn ein sinkendes Angebot auf eine erhöhte Nachfrage trifft. Dafür verantwortlich sind unter anderem folgende Faktoren: 

  • Erholung nach Corona: die Pandemie und die Lockdowns haben der Wirtschaft geschadet. Von diesem Einbruch erholt sich die Wirtschaft nun, die Nachfrage nach Energie und Rohstoffen ist weltweit wieder gestiegen. Mehr Nachfrage bedeutet höhere Preise.
  • Energie-Ausgleich mit Gas: 2021 musste der Energiebedarf noch mehr aus den Energieträgern Kohle und Gas gedeckt werden. Zum einen, weil witterungsbedingt weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden konnte. Zum anderen, weil 2021 eine Vielzahl französischer und auch deutscher Kernkraftwerke abgeschaltet wurde. Damit hat sich die Nachfrage nach Gas wieder erhöht und der Preis steigt. Dies bedeutet gleichzeitig höhere Kosten für die Stromproduktion aus Gas. 
  • Politische Spannungen und Krisen, insbesondere in der Ukraine. Durch die Abhängigkeit von Russland kann die russische Gaslieferung das Angebot und damit die Nachfrage und somit den Preis stark beeinflussen.

Experten rechnen mittel- und längerfristig nicht mit einer Entspannung bei den Energiepreisen. Sie gehen davon aus, dass die Lieferbeziehungen mit Russland nachhaltig gestört sind und auf absehbare Zeit nicht mit einer Wiederherstellung früherer Verhältnisse zu rechnen ist.

Aufgrund dieser Marktpreisentwicklung sind auch wir gezwungen, schrittweise Preisanpassungen vorzunehmen, um unsere in letzter Zeit extrem anziehenden Einkaufspreise dem Weltmarkt anzugleichen. Dank der Fusion mit der DREWAG zum größten Kommunalversorger Ostdeutschlands und unserer langfristigen Beschaffungsstrategie können wir den enormen Herausforderungen, Marktverwerfungen und den stark ansteigenden Energiepreisen zwar besser begegnen und diese vergleichsweise lange abfedern – aber nicht komplett und auch nicht dauerhaft. Deshalb passt SachsenEnergie zum 01.10.2022 die Preise für einen überwiegenden Teil der Erdgasprodukte an.

Ein weiterer Grund für den Preisanstieg:
Durch den kurzfristigen Wegfall russischer Erdgasimporte hat die Bundesregierung zudem mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dazu gehört unter anderem die drastisch beschleunigte Einspeicherung von Erdgas in die Gasspeicher, aber auch von der Bundesregierung beschlossene Stützungsmaßnahmen für die großen Gasimport-Unternehmen, denen Gaslieferungen aus Russland weggebrochen sind. Sie müssen diese Gasmengen, die einen Teil des Gasbedarfs in Deutschland decken, jetzt in kürzester Zeit zu extrem hohen Preisen nachbeschaffen. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen hat die Bundesregierung im August 2022 unter anderem neue Umlagen auf den Erdgaspreis eingeführt – die Gasspeicherumlage und die Gasbeschaffungsumlage.

Die Umlagen werden allen Erdgaslieferanten in gleicher Höhe in Rechnung gestellt, so auch der SachsenEnergie, ohne dass wir Einfluss darauf haben. Wir als Unternehmen profitieren auch nicht von den Umlagen, sondern führen diese vollständig an den Marktgebietsverantwortlichen ab.

Aufgrund der Einführung/Erhöhung folgender Umlagen passte SachsenEnergie die Erdgaspreise entsprechend der einzelvertraglichen Regelungen schrittweise zum 01.10.2022 bzw. 01.11.2022 an:

  • Gasbeschaffungsumlage (nach § 26 EnSiG): 2,419 ct/kWh (veröffentlicht am 15.08.2022)
  • Gasspeicherumlage (nach § 35e EnWG): 0,059 ct/kWh (veröffentlicht am 18.08.2022)
  • Bilanzierungsumlage (GaBi Gas 2.0): steigt von 0,00 ct/kWh auf 0,570 ct/kWh (veröffentlicht am 18.08.2022)

Aufhebung der Gasbeschaffungsumlage zum 01.10.2022
Bereits am 03.10.2022 wurde die Gasbeschaffungsumlage wieder aufgehoben. Damit entlasten wir unsere Kunden um 2,419 ct/kWh netto bzw. die hochgerechneten Kosten für die Gasbeschaffungsumlage. SachsenEnergie passt die Erdgaspreise für ihre Kunden rückwirkend zum 01.10.2022 entsprechend der einzelvertraglichen Regelungen an.

Senkung der Umsatzsteuer für Gas auf 7 % zum 01.10.2022
Die Bundesregierung hat vom 01.10.2022 bis 31.03.2024 die befristete Senkung der Umsatzsteuer auf den Verbrauchs- sowie Grundpreis für Erdgas von 19 % auf 7 % beschlossen. Auch diese Senkung werden wir entsprechend der gesetzlichen Vorgaben für alle unsere Kunden umsetzen.

Weiterhin im Erdgaspreis enthalten, bleiben hingegen die Gasspeicherumlage und Bilanzierungsumlage.

SachsenEnergie kümmert sich darum, dass alles korrekt umgesetzt wird. Bei Änderungen des Abschlags werden unsere Kunden per Brief oder im Onlineservice informiert.

Können Sie als Versorger in der Alarmstufe einfach die Preise erhöhen?

Preisänderungen sind unabhängig von der Ausrufung der Alarmstufe nach den vertraglich vereinbarten Bedingungen und den gesetzlichen Vorgaben grundsätzlich möglich.

Wie setzt sich der Erdgaspreis zusammen?

Im Erdgaspreis sind folgende Kosten enthalten:

  • die Umsatzsteuer (19 % bis 30.09.2022, 7 % ab 01.10.2022)
  • die Energiesteuer
  • die an den Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber zu entrichtenden Entgelte
  • die Konzessionsabgabe
  • die Kosten der Emissionszertifikate aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), sog. CO2-Preis
  • die gesetzlichen Umlagen (Gasspeicherumlage, Bilanzierungsumlage)
  • Beschaffungs- und Vertriebskosten

Ich habe einen Erdgasliefervertrag mit Preisgarantie – wie wirken sich die gesetzlichen Umlagen darauf aus?

Die in unseren Erdgaslieferverträgen vereinbarten Preisgarantien enthalten in der Regel nur die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Steuern, Umlagen und Abgaben. Änderungen bei Wirksamwerden künftiger neuer Steuern, Abgaben oder sonstiger staatlich veranlasster Mehrbelastungen/Entlastungen sind u.a. davon ausgenommen. Deshalb sind auch Erdgaslieferverträge mit laufender Preisgarantie von der Gasbeschaffungs- und Gasspeicherumlage betroffen.

Wie geht SachsenEnergie mit der Senkung der Umsatzsteuer zum 01.10.2022 um?

Die rückwirkend zum 01.10.2022 beschlossene Senkung der Umsatzsteuer für Gas von 19 % auf 7 % werden wir für unsere Kunden selbstverständlich berücksichtigen. Die Senkung ist bis 31.03.2024 befristet.

Wird auf die Umlagen auch die Umsatzsteuer erhoben?

Ja, die Umlagen sind Bestandteil des Netto-Verbrauchspreises. Deshalb wird auch für diese zusätzlich die Umsatzsteuer erhoben.

Informationen zu den Gasumlagen

Durch die erhebliche Reduzierung der Gasimportmengen von russischen Lieferanten hat die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen beschlossen, um die Gasversorgung in Deutschland aufrechtzuerhalten. Daraus resultieren neue Umlagen, die in den Erdgaspreis einfließen und diesen zusätzlich erhöhen. Im Einzelnen sind dies:

  • die Gasbeschaffungsumlage (am 03.10.2022 wieder abgeschafft) und
  • die Gasspeicherumlage.

Ziel der Umlagen ist es, die deutschlandweit betriebsnotwendigen Marktmechanismen und Lieferketten so lange wie möglich aufrechtzuerhalten sowie Insolvenzen von systemkritischen Gasvorlieferanten und daraus folgende Dominoeffekte in der Lieferkette der Energiewirtschaft zu verhindern.
Diese Umlagen werden allen Erdgaslieferanten in gleicher Höhe in Rechnung gestellt, so auch der SachsenEnergie. Einfluss darauf haben wir nicht. Und wir profitieren als Unternehmen auch nicht von den Umlagen, sondern führen diese vollständig an die zuständige Stelle (den sogenannten Marktgebietsverantwortlichen) ab.

Wir passen Ihren Abschlag den aktuellen Preisen an, wenn sich andernfalls hohe Nachzahlungen mit der nächsten Rechnung ergeben würden.  Über Abschlagsänderungen informieren wir Sie rechtzeitig. Grundsätzlich empfehlen wir unseren Kunden aufgrund der aktuellen Entwicklungen dringend Energie einzusparen.

Was ist die Gasspeicherumlage?

Mit Blick auf die Gas-Versorgungssicherheit hat die Bundesregierung ein Gesetz beschlossen, das konkrete Mindestfüllstände der Gasspeicher an bestimmten Stichtagen im Jahr vorgibt. Dies soll dazu beitragen, dass im Winter auch bei dem Ausfall von Gasimporten die Gasversorgung in Deutschland gesichert ist. Um bestimmte Füllstände in den Gasspeichern zu erreichen, ist der sog. Marktgebietsverantwortliche, Trading Hub Europe (THE), berechtigt, bei Bedarf Gas einzukaufen und in die Gasspeicher einzuspeichern. Die Verantwortung zum Erreichen der Füllstandsvorgaben der Gasspeicher liegt primär bei den Speicherbetreibern und Speichernutzern. THE ergreift jedoch im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben ergänzende Maßnahmen, um die gesetzlich festgelegten Füllstände zu erreichen. Die dafür bis zum 01.04.2025 anfallenden Kosten werden über die sogenannte Gasspeicherumlage finanziert. Diese Umlage fließt als Preisbestandteil in den Gaspreis ein, wodurch alle Gaskunden solidarisch an den Mehrkosten beteiligt werden.

Am 18.08.2022 wurde die Höhe der Gasspeicherumlage ab 01.10.2022 mit 0,059 ct/kWh netto bekannt gegeben.

SachsenEnergie gibt die Gasspeicherumlage an ihre Kunden weiter. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen erfolgt die Weitergabe in der Grundversorgung zum 01.10.2022, in den übrigen Produkten zum 01.11.2022.  Um hohe Nachzahlungen mit der nächsten Rechnung zu vermeiden, prüfen wir Ihre monatlichen Abschläge und passt diese bei Bedarf an.

Die Gasspeicherumlage gilt bis 01.04.2025. Sie kann in 2023 und 2024 halbjährlich zum 1. Januar und 1. Juli angepasst werden. Änderungen der Gasspeicherumlage wird THE jeweils 6 Wochen vor Inkrafttreten veröffentlichen.

Was bedeutet die Bilanzierungsumlage?

Die Gasbilanzierungsumlage gibt es bereits seit mehreren Jahren. Sie ist auch als Regel- und Ausgleichsenergieumlage bekannt und wird jährlich jeweils zum 1. Oktober durch die Trading Hub Europe (THE) festgelegt.

Am 18.08.2022 gab THE die Höhe der Bilanzierungsumlage ab 01.10.2022 bekannt. Sie beträgt 0,57 ct/kWh netto für Haushalts- und Kleingewerbekunden und 0,39 ct/kWh netto für Kunden mit registrierender Leistungsmessung (z. B. Geschäftskunden mit höherem Verbrauch). Bis 30.09.2022 beträgt sie 0,00 ct/kWh netto.

Wofür wird die Bilanzierungsumlage erhoben?

Um die tatsächlichen physischen Differenzen zwischen Einspeisung und Verbrauch je Stunde ausgleichen zu können, wird Regelenergie benötigt. Bedeutet: Energie wird gekauft oder verkauft.

Ergibt sich am Ende des Gastages aus dem Saldo der eingespeisten und verbrauchten Mengen eine Differenz, wird diese mit Ausgleichsenergie berechnet. Aus dem Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie und eines damit zu erwartenden Fehlbetrages, wird zu dessen Deckung die Bilanzierungsumlage erhoben.

THE prognostiziert aus den Erlösen und Kosten der Gaszu- bzw. Gasverkäufe die Höhe der Bilanzierungsumlage, getrennt für Lieferstellen mit Standardlastprofil (SLP) und registrierender Leistungsmessung (RLM). Die Höhe der Bilanzierungsumlage wird jeweils zum 1. Oktober angepasst und sechs Wochen vorher durch THE auf deren Internetseite veröffentlicht.

Was verbarg sich hinter der Gasbeschaffungsumlage (Gasumlage)?

Rückblick: Durch die erhebliche Reduzierung der Gasimportmengen von russischen Lieferanten waren bzw. sind die Gasimporteure immer noch gezwungen, die ausfallenden Liefermengen kurzfristig anderweitig zu beschaffen. Dies ist aufgrund der bestehenden Lage am Gasmarkt nur zu wesentlich höheren Preisen möglich als ursprünglich vereinbart. Die Handlungsfähigkeit der Gasimporteure musste gesichert werden, damit sie die für Haushalte und Wirtschaft erforderlichen Gasersatzmengen trotz extrem steigender Börsenpreise beschaffen und liefern können.

Über die sogenannte Gasbeschaffungsumlage nach § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) sollte ein Ausgleich der höheren Gasbeschaffungspreise über alle Gaslieferanten erfolgen. Diese Kosten konnten an ihre Kunden weitergeben.

Am 15.08.2022 gab THE die Höhe der Gasbeschaffungsumlage mit 2,42 ct/kWh netto ab 01.10.2022 bekannt. Die Gasbeschaffungsumlage sollte vom 01.10.2022 bis 30.09.2024 für jede in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Gas gezahlt werden. Sie machte somit einen Teil Ihres Erdgaspreises aus. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen erfolgte durch SachsenEnergie die Information zur Weitergabe der Umlage an ihre Kunden - in der Grundversorgung zum 01.10.2022, in den übrigen Produkten zum 01.11.2022. Um die Verbraucher zu entlasten, wurde die Gasbeschaffungsumlage am 03.10.2022 wieder aufgehoben - rückwirkend zum 01.10.2022.

Gut zu wissen: Die Gasbeschaffungsumlage berücksichtigte ausschließlich die Mehrkosten der Gasimporteure für die kurzfristige Ersatzbeschaffung ausgefallener Importmengen. Sie stand nicht im Zusammenhang mit den Kosten, die die SachsenEnergie für den regulären Einkauf der eigenen Erdgasmengen für kommende Lieferjahre hat. Unabhängig von der Umlage stiegen auch unsere Beschaffungskosten durch die generelle Preisentwicklung an den Energiemärkten.

 

Das können Sie jetzt tun – Unsere Empfehlungen für Sie als Kunde der SachsenEnergie

Jede Kilowattstunde Gas, die wir ab sofort einsparen, trägt dazu bei, dass mehr Gas eingespeichert werden kann und wir dadurch besser durch den nächsten Winter kommen. Daher sollte jeder Gasverbraucher so viel Energie wie möglich einsparen.

Energie sparen heißt, die Nachfrage zu reduzieren. Dazu gehören kleine Dinge im Alltag wie das Senken der Raumtemperatur, die Nichtbeheizung einzelner Zimmer oder die Häufigkeit bzw. Dauer des Duschens. Insbesondere im kommenden Winter sollten Haushalte noch stärker auf ihr Heizverhalten achten. Als Faustformel gilt: Durch 1 °C weniger Raumtemperatur lässt sich der Gasverbrauch um 6 % reduzieren. 18° C können durchaus für die Temperatur im Wohnbereich ausreichen. Wer noch keine elektronischen Thermostatventile hat, sollte überlegen, sich welche einzubauen. Diese Ventile regeln die Temperatur besonders genau und sind auch programmierbar.

Unsere Energiespartipps für Sie – schnell und einfach umzusetzen

Die SachsenEnergie unterstützt die kürzlich gestartete Bundeskampagne zum Energie sparen ausdrücklich. Aktuell ist es enorm wichtig, dass wir alle verantwortungsvoll mit den vorhandenen Energieressourcen umgehen.

Energiesparen: Jeder Beitrag zählt! (www.bundesregierung.de)

Nachhaltig die Energieeffizienz erhöhen

Noch mehr und vor allem nachhaltig Energie sparen, können Hausbesitzer durch eine energetische Gebäudesanierung, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen.

Wärme-Schwachstellen an Gebäuden aufdecken und beheben

 

Energiekrise aktuell: Onlineservice

Derzeit erreicht unseren Kundenservice eine regelrechte Flut an Anrufen und Nachrichten. Um Ihren Fragen und Wünschen gerecht zu werden und dabei für Sie erreichbar zu sein, gibt es für einige Anliegen eine einfache Alternative: unseren Onlineservice.

Energiekrise aktuell: Onlineservice

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Energiekrise aktuell: Zählerstand melden

War das nun eine "Zwei" oder eine "Drei"? Die Übermittlung von Zahlen per Telefon kann schnell schiefgehen, so auch beim Zählerstand. Um Fehler zu vermeiden gibt es eine digitale Alternative – die funktioniert jetzt übrigens auch ganz ohne Registrierung.

Energiekrise aktuell: Zählerstand melden

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Energiekrise aktuell: Abschlag anpassen

Wir wissen, dass es nicht einfach ist, die extrem hohen Energiemarktpreise zu bezahlen. Eine Anpassung Ihres Abschlags hilft dabei, Kontrolle über Ihre Ausgaben zu behalten und die Kosten nicht bis zur Jahresrechnung auflaufen zu lassen.

Energiekrise aktuell: Abschlag anpassen

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Energiekrise aktuell: Mahnungen vermeiden

Uns ist bewusst, dass die aktuellen Energiepreise die meisten Menschen vor große Herausforderungen stellen. Wenn die finanzielle Belastung zu hoch wird, dann melden Sie sich bitte bei uns und wir finden eine Lösung. Denn wir wollen Mahnungen am besten gemeinsam vermeiden.

Energiekrise aktuell: Gemeinsam Mahnungen vermeiden

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