Unsere Tipps für's "Besser Duschen"

Tipp 1: Spar-Duschkopf

Wechseln Sie den Duschkopf auf einen Spar-Duschkopf und reduzieren Sie damit Ihren Strom- und Wasserverbrauch.

Tipp 2: Katzenwäsche

Duschen Sie nicht täglich, denn das schadet Ihrem Geldbeutel und auch dem Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut.

Tipp 3: Duschthermometer

Prüfen Sie Ihre Wohlfühl-Wassertemperatur mit einem Duschthermometer. Zu heißes Wasser schadet Ihrer Haut und benötigt viel Energie. Denn je heißer das Wasser, desto mehr Energie wird für das Erwärmen benötigt.

Tipp 4: Duschzeit reduzieren

Schalten Sie beim Einseifen das Wasser aus und versuchen Sie Ihre Duschzeit auf fünf Minuten zu reduzieren.

Gut zu wissen

Duschen Sie nicht bei Gewitter, wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Wohngebäude ein Blitzschutzsystem hat.

Unsere 4 Tipps, wie Sie mit wenigen Handgriffen Ihren Energieverbrauch im Alltag reduzieren

Viele elektrische Geräte lassen wir meist in der Wandsteckdose. Dabei wird jedoch oft unterschätzt, wie viel Kilowattstunden diese im Stand-by-Modus verbrauchen.

Tipp 1: Auf den Stand-by-Modus verzichten

Verbinden Sie elektronische Geräte anwendungsbezogen mit einer manuell schaltbaren Steckdosenleiste, zum Beispiel Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher in der Küche oder Drucker, Laptop und Monitor am Arbeitsplatz. Dann können Sie mit einem Fingertipp nach getaner Arbeit alle Geräte ausschalten und Energie sparen.

Wie viel Strom alltägliche Geräte verbrauchen und wie viel Sie jährlich sparen könnten, zeigt Ihnen die folgende Tabelle:

Gerät Standby-Watt kWh/Jahr* €/Jahr*
Fernseher 14 103 33
PC, Monitor & Drucker 10 73 23
Handy-Ladegerät 5 40 13
Sprachassistenten 0,4 6 2
Spielkonsole 5 120 38
Router 8 59 19
Mikrowelle 2,5 20 6
Waschmaschine 3 22 7
Kaffeevollautomat 3 22 7

*Als Annahme wird eine durchschnittliche Standby-Dauer von 20 Stunden pro Tag zugrunde gelegt. Gemessen wurden Beispielgeräte aus verschiedenen Haushalten. Diese unterschieden sich u.a. in Bezug auf das Alter und der Energieeffizienzen. Neue Geräte verbrauchen gemäß EU-Verordnung deutlich weniger Strom im Standby-Modus als ältere.

Stromverbrauch im Privathaushalt

Laut BDEW und co2online.de fallen allein 13 % unseres Stromverbrauchs für Licht an.

Diagramm: Beispielhaften Anteile von Verbrauchern im Haushalt

Quelle: www.stromspiegel.de/stromverbrauch-haushalt & www.stromspiegel.de/strom-sparen-tipps-und-tricks

Tipp 2: LED-Leuchtmittel verwenden

Ersetzen Sie Ihre bestehende Beleuchtung durch LED-Leuchtmittel, denn so können Sie im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen bis zu 90 % Energie sparen.

Gut zu wissen: Beim Kauf von neuen Leuchtmitteln sollten Sie auf die richtige Beleuchtungsstärke für den jeweiligen Raum achten. Beispielsweise werden im Wohn,- Ess- und Schlafzimmer lediglich 100-150 Lumen pro Quadratmeter benötigt. Im Bad oder in der Küche sollten Glühbirnen mit mindestens 250 Lumen pro Quadratmeter gewählt werden.

Tipp 3: Machen Sie dicht!

Je nach Saison können wir mit dem Schließen unserer Türen, Vorhänge oder Rollläden die angenehme Temperatur innen aufrechterhalten. Im Sommer neigen viele dazu den ganzen Tag alle Fenster offen zu halten und den Ventilator anzuschalten. Das verbraucht enorme Energie.

Tipp 4: Wärme/Kälte speichern

Am besten im Sommer früh morgens mit weit geöffneten Fenstern und Türen zehn Minuten stoßlüften, um die angenehme Kühle einzufangen. Danach schließen Sie die Fenster und Vorhänge (Jalousien/Rollläden), damit wird die Hitze draußen gehalten.

  • Kostenlose Ausleihe für 14 Tage
  • Stromfresser ausfindig machen
  • Stromverbrauch optimieren

Elektrogeräte verbrauchen unterschiedlich viel Strom. Da sind nicht nur Gerätetyp, technische Ausstattung und das Alter der Geräte ausschlaggebend, sondern auch die Nutzungsgewohnheiten jedes Einzelnen.

Messen Sie selbst mit einem Strommessgerät, wie hoch der Stromverbrauch Ihrer Elektrogeräte ist.

Dazu können Sie sich bei uns ein Strommessgerät ausleihen. Die Stromverbrauchswerte werden mit Durchschnittswerten verglichen. So finden Sie schnell heraus, ob Ihre Geräte ineffizient arbeiten oder ob Ihre Gewohnheiten zu optimieren gehen.

Leihen Sie ein Strommessgerät in unseren EnergieTreffs aus

Energietreff Dresden

Ecke Freiberger/Ammonstraße
01067 Dresden
 
service-enso@SachsenEnergie.de

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 19:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 19:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 19:00 Uhr
Freitag 09:00 - 19:00 Uhr
Samstag 09:00 - 13:00 Uhr

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Klostergasse 1
01558 Großenhain
 
service-enso@SachsenEnergie.de

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Montag 09:00 - 14:00 Uhr
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Neumarkt 12
02708 Löbau
 
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Montag 09:00 - 14:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 14:00 Uhr

Unsere 5 Tipps zum Energiesparen im Homeoffice

Tipp 1: Steckdosenleiste mit Schalter verwenden

Schließen Sie Ihre Arbeitsgeräte wie z. B. Laptop, Monitor, Handy-Netzteil und Drucker an eine Steckdosenleiste mit Schalter an, sodass nach Feierabend auch alles mit einem Fingertipp ausgeschaltet ist.

Tipp 2: Bildschirmhelligkeit reduzieren

Wenn Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms verringern, tut das nicht nur Ihren Augen gut, sondern auch Ihrer Laptop-Batterie.

Tipp 3: Bildschirmschoner ausschalten

Schalten Sie den Bildschirmschoner aus, denn dieser verbraucht Strom. Früher bestand die Gefahr, dass sich das Bild einbrennt, weshalb der Bildschirmschoner erfunden wurde. Das ist heute nicht mehr so. Entstanden ist dieser Irrglaube durch die damaligen Computer, die noch Röhrenbildschirme hatten.

Tipp 4: Kamera auslassen

Versuchen Sie die Kamera bei Ihren Videokonferenzen auszulassen. Das reduziert den Stromverbrauch des Laptops. Wenn Sie die Kamera auslassen, reicht Ihre Batterie sehr viel länger.

Tipp 5: Machen Sie Pausen!

Nehmen Sie sich jede Stunde fünf Minuten Zeit, um sich kurz zu erholen, etwas zu trinken und sich körperlich zu mobilisieren. Schalten Sie in Ihrer Mittagspause Ihren Rechner aus, um auch selbst richtig abzuschalten und Strom zu sparen.

Gut zu wissen

Im Zuge der Corona-Pandemie ist die weltweite Internetnutzung zu Hause um 15 bis 40 Prozent gestiegen. Wer beispielsweise 15 Video-Meetings von einer Stunde pro Woche hat, kommt auf einen monatlichen CO2-Ausstoß von 9,4 Kilogramm. Zum Vergleich sinkt dieser Wert auf niedrige 377 Gramm, wenn das Video ausgeschaltet bleibt.

Unser Tipp für den Neukauf von Geräten

Achten Sie bei der Neuanschaffung von Geräten darauf, dass Sie nur Geräte mit der hoher Effizienzklasse kaufen. Seit 1. März 2021 gibt es neue EU-Energieeffizienzlabel. Neu daran ist, dass sich die Skala von "A+++ bis D" auf "A bis G" geändert hat. Der Grund für die Änderung ist, dass im Laufe der Jahre die Geräte immer effizienter wurden und sich damit alle nur noch in den oberen A+ Klassen befanden. Deshalb hat die EU-Kommission beschlossen, die Anforderungen an die Energieklassen zu erhöhen.  

Grafik: Vergleich des alten und neuen Energielabels

Neu ist auch, dass es nun einen QR-Code mit Geräte-Details gibt. Um den Produktherstellern ein Ansporn zu geben ist bisher die Klasse A nicht vergeben, sodass die Klasse B derzeit die beste Klasse ist. 

Unsere 5 Tipps zum richtigen Heizen mit einem mechanischen Thermostat

Tipp 1: Thermostate richtig einstellen

Die Zahlen auf dem Drehknopf bedeuten:  

  • Frost-/Sternchen-Symbol: ca. 5 °C, Frostschutz
  • Stufe 1: ca. 12 - 15 °C
  • Stufe 2: ca. 16 - 19 °C (Schlafzimmer, Küche)
  • Stufe 3: ca. 20 - 23 °C (Wohnzimmer, Badezimmer, Kinderzimmer)
  • Stufe 4: ca. 24 - 27 °C
  • Stufe 5: ca. 28 °C

Die kleinen Striche dazwischen sind die Grad-Zahlen. Der Temperaturfühler misst die aktuelle Temperatur des Raums und vergleicht sie mit der Temperatur der Heizleistung und passt sie entsprechend an.

Die Heizregler sind nicht mit Gradzahlen beschriftet, da die Raumtemperatur von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise Standort, Dämmung, Verschleiß, Ablagerung, Wasserdruck, Grad der Entlüftung usw. abhängt. Deshalb kann es zu starken Abweichungen kommen.

Wenn Sie Ihre Raumtemperatur genau bestimmen wollen, nutzen Sie ein Thermometer. Die optimale Raumtemperatur beträgt im Schlafzimmer 16 °C, im Wohnzimmer 21 - 22 °C, in der Küche 18 °C, im Badezimmer 22 °C und im Kinderzimmer 20 °C.

Achten Sie darauf, dass Sie Räume mit unterschiedlicher Temperatur und Feuchtegehalt geschlossen halten. Insbesondere aus beheizten Räumen kann Wasserdampf in unbeheizte Räume eindringen und sich auf kalten Oberflächen niederschlagen. Dies führt zu Schimmelbildung. Deshalb sollte auch in unbeheizten Räumen mindestens eine Raumtemperatur von 15 °C herrschen.

Gut zu wissen: Ein maximal aufgedrehtes Thermostatventil sorgt nicht dafür, dass ein Raum schneller beheizt wird. Durch das Drehen des Einstellkopfs wird die gewünschte Raumlufttemperatur gewählt. Die Stärke der Wärmeabstrahlung wird dabei jedoch nicht beeinflusst. Einen Raum auf Stufe 3 wieder zu erwärmen, dauert genauso lange wie auf Stufe 5.

Tipp 2: Heizkörper freihalten

Warum? Wenn z. B. die Couch vor dem Heizkörper platziert ist, entsteht ein Wärmestau. Der Temperaturfühler meldet der Heizung, dass sie herunterfahren soll und Sie wundern sich, warum der Heizkörper nicht warm wird.

Tipp 3: Heizkörper im Urlaub nicht ausschalten

Im Urlaub neigen viele dazu, Ihre Heizkörper auf das Frost-Symbol (5 °C) runterzudrehen, und kommen dann in ein sehr kaltes Haus zurück. Bitte beachten Sie, dass mit dem Hochfahren der Heizungskörper sehr viel mehr Energie verbraucht wird. Besser ist es, die Thermostat-Einstellung auf Stufe 1 oder 2 zu belassen.

Tipp 4: Richtig durchlüften

Wer keine Lüftungsanlage besitzt, hat die Fenster tagsüber gern angekippt. Dabei wird manchmal vergessen, dass die Heizung noch auf 20 °C ist. Wir empfehlen zwei Mal am Tag stoßlüften: Öffnen Sie Ihre Fenster komplett (bitte nicht ankippen), stellen Sie die Heizkörperthermostate auf Stufe 1 und öffnen Sie alle Innentüren. Nach fünf bis zehn Minuten haben Sie einmal komplett durchgelüftet und können die Heizkörperthermostate wieder auf Ihre Wunschtemperatur anpassen.  

Tipp 5: Regelmäßig Heizkörper entlüften

Spätestens wenn die Heizkörper anfangen zu gluckern ist es Zeit für eine Entlüftung. Das können Sie ganz einfach selbst machen.

Um Maßnahmen zum Energiesparen im Gebäudebereich zu verstärken, hat die Bundesregierung zum 01.09.2022 die Kurzfrist­energie­versorgungs­sicherungs­maßnahmen­verordnung (EnSikuMaV) beschlossen. Diese gilt bis 28.02.2023.

Laut der neuen Verordnung geht man davon aus, dass 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur den Heizenergieverbrauch um rund 6 Prozent senkt. Wie sich das Einsparpotenzial und Kosten in Zahlen ausdrückt, sehen Sie anhand der folgenden Beispielberechnungen.

Wichtig: Die nachfolgenden Daten sind Orientierungswerte und beziehen sich auf die allgemeine Preisentwicklung der Grundversorgung ENSO.Erdgas.Basis. Sofern Sie nicht in der Grundversorgung mit Heizgas beliefert werden, können - abhängig von Ihrem aktuellen Vertrag und Verbrauch - Ihre tatsächlichen Kosten abweichen.

Für die Beispielberechnung wird, so sagt die Verordnung, ein durchschnittlicher Energieverbrauch von 165 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr zugrunde gelegt.

Beispielberechnung für Kunden, mit Wohnort im Grundversorgungsgebiet der SachsenEnergie AG

Berechnung für verschiedene Wohnungsgrößen anhand der Preise für ENSO.Erdgas.Basis innerhalb des SachsenEnergie-Netzgebiets (Preisstand 01.10.2022)

Wohnfläche 40 m² 60 m² 150 m²
angenommener durchschnittlichen Energieverbrauch  6.600 kWh/Jahr  9.900 kWh/Jahr 24.750 kWh/Jahr
Verbrauchspreis brutto1 0,1406 €/kWh 0,1406 €/kWh 0,1309 €/kWh
Grundpreis brutto1 76,40 €/Jahr 76,40 €/Jahr  186,18 €/Jahr
Gesamtkosten brutto1 1.004,36 €/Jahr  1.468,34 €/Jahr   3.425,96 €/Jahr
angenommener Verbrauchsrückgang bei Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius 396 kWh  594 kWh 1.485 kWh
Einsparpotenzial in der kommenden Abrechnungsperiode 55,68 € 83,52 € 194,39 €

1 Die Bruttopreise beinhalten die gesetzliche Umsatzsteuer (zurzeit 7 %).