ENSO weiht BHKW-Anlage in Wilsdruffer Oberschule ein

Wilsdruff, 20.01.2020

Wilsdruffs Oberschule bekommt eine klimafreundliche Strom- und Wärmeerzeugungsanlage. Im Keller des Schulgebäudes hat ENSO für 72.000 Euro ein kleines Blockheizkraftwerk (BHKW) errichtet. Es hat eine elektrische Leistung von 15 und eine thermische Leistung von 30 Kilowatt. In Kombination mit dem bestehenden Heizkessel kann die Schule effizienter mit Wärme und erstmals auch mit Strom versorgt werden.

ENSO hat bereits vor einigen Jahren zahlreiche kommunale Gebäude in Wilsdruff untersucht, ob sie sich für eine BHKW-Anlage eignen. Unter anderem wurde so die Saubachtalhalle 2015 mit der neuen Technik ausgestattet. Das Blockheizkraftwerk in der Oberschule ist das neunte, das der Energieversorger für Städte und Gemeinden in Ostsachsen betreibt.   

Im täglichen Einsatz sorgt das BHKW für eine Grundlast an Wärme, während die Spitzenlast weiter durch den bereits vorhandenen Brennwertkessel produziert wird. Außerdem erzeugt die Anlage Strom, der zu 40 Prozent den Bedarf der Schule deckt. Im Vergleich zum bisherigen Strom- und Erdgasbezug spart sie dadurch reichlich 7.000 Euro pro Jahr ein. Gleichzeitig verringert sich die CO2-Belastung um 35 Tonnen. Praktisch ist zudem, dass sich die Schule in Zukunft nicht mehr um Betrieb und Instandhaltung kümmern muss. Das übernehmen die Fachleute von ENSO.

ENSO-Eiskanal wird grün: Sonnenstrom von der Bob-Startbahn

Altenberg, 08.01.2020

Der ENSO-Eiskanal in Altenberg engagiert sich beim Klimaschutz. Mit Beginn des neuen Jahres hat die Wintersportanlage ihren Strombezug zu hundert Prozent auf Ökostrom umgestellt. Außerdem nimmt eine Photovoltaikanlage (PVA) an der Bahn ihren Betrieb auf. Heute wurde das Projekt vorgestellt.

Getragen wurde es von drei Partnern: Dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Eigner, der Wintersport Altenberg GmbH als Betreiber der Rennschlitten- und Bobbahn und der ENSO Energie Sachsen Ost AG, Namensgeber der Sportanlage. Ziel war, die Energie- und Treibhausgas-Bilanz des Eiskanals nachhaltig zu verbessern.

Zum Gemeinschaftsprojekt gehört, auf dem Gelände der Sportanlage Sonnenstrom zu erzeugen. Eine 400 Quadratmeter große Photovoltaikanlage nutzt dazu jetzt die Dachflächen der Startbahn und der Bobgarage effizient.  Mit einer Leistung von bis zu 73 Kilowatt kann sie rund 66.000 kWh erzeugen. Der Strom  wird ins öffentliche Netz eingespeist. 

Im Gegenzug bezieht der ENSO-Eiskanal jetzt ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen (TÜV-zertifiziert). Das Besondere: Dieser Strom   stammt zu mehr als der Hälfte aus regionalen Erzeugungsanlagen. ENSO hat dafür Lieferungen von ihrer Windenergieanlage Mohorn und aus ihrem Wasserkraftwerk Klingenberg beim Umweltbundesamt als so genannten Regionalstrom registrieren lassen. Im Ergebnis fallen beim Betrieb der Sportanlage jährlich rund 380 Tonnen C02 weniger an. Die Menge entspricht den Emissionen, die beispielsweise bei 100 Langstreckenflügen entstehen.

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